Jungen sind laut, aggressiv und nervig. Mädchen basteln gern, sind aufmerksamer und lassen sich noch begeistern…
Das Seminar möchte typische Klischees in der Arbeit mit Jungen und Mädchen in der Kindertagesstätte hinterfragen und nach möglichen Ursachen in der kindlichen Entwicklung suchen. Anhand von Praxisbeispielen sollen geschlechtsbewusste Herangehensweisen in der täglichen Arbeit in der Kindertageseinrichtung erarbeitet und diskutiert werden.
Im zweiten Teil des Seminars sollen Rollenerwartungen an Erzieherinnen zusammengetragen und Auswege aus der von Frauen dominierten Elementarpädagogik aufgezeigt werden. Thematisiert wird dabei u.a. auch der Umgang mit männlichen Erziehern im Team.
Methodische Elemente im Seminar sind neben referierten Inhalten vor allem Praxisreflexion, Elemente aus der Selbsterfahrungspraxis und Kleingruppen- und Partnerarbeit.

Schwerpunkte:

  • Männlichkeitsbilder und -vorstellungen heute,
  • Jungensozialisation und die Rolle des männlichen Pädagogen,
  • Erwartungshaltungen an männliche Erzieher in Kindertagesstätte und Hort,
  • Strategien und Grenzen der Auseinandersetzung mit geschlechtsbezogenen Fragestellungen in der Teamarbeit sowie
  • Praxisreflexion mit Schwerpunkt auf die Dimensionen Team, Institution und eigene Rolle.

 

 Sie haben Interesse an diesem Seminar? Dann kontaktieren Sie mich bitte hier.